Bei sonnigem, warmem Wetter lief der Cimbern-Slalom am Samstag. Erstmals war er Wertungslauf zur Deutschen Slalom Meisterschaft statt wie bisher zur Rennslalommeisterschaft und auch zum NAS-Cup und zur Hansa-Meisterschaft. Henrik begann das Training mit der zweitbesten Trainingszeit. Thiemann war wieder in einer eigenen Liga unterwegs und gleich mehrere Sekunden schneller. Im ersten Wertungslauf fehlten Henrik 1,3 Sekunden und Klose, der zweite Fahrer auf dem Thiemann-Auto, zog vorbei mit ziemlich exakt Henriks Trainingszeit. Henrik hatte sich schon mit dem dritten Platz arrangiert, aber Klose ließ nun im zweiten WL fast 2 Sekunden liegen, so dass Henrik mit einer Steigerung von einer halben Sekunde wieder im Geschäft war. Er schaffte 1,1 Sekunden und hatte damit Platz 2 gesichert.
Am Sonntag war es etwas kühler und bewölkt. Der prognostizierte Regen verzögerte sich aber und traf nachmittags die Gruppe F. Der Trainingslauf war im Ergebnis dem Vortag entsprechend, im ersten Wertungslauf verschob sich aber etwas. Henrik fuhr wieder die zweitbeste Zeit, diesmal aber eine halbe Sekunde hinter Klose, dem zweiten Fahrer auf dem Thiemann-Auto. Erschwerend kam aber hinzu, dass Henrik bei der Einfahrt in eine Gasse die erste Pylone gestreift hatte und mit 3 Strafsekunden belastet war. Thiemann hatte sich eine Zeit geleistet, die 9 Sekunden schlechter war als Henriks, netto also 6 Sekunden. So richtig hatte ihn deswegen keiner mehr auf dem Zettel. Nicklas war zwar schneller als Henrik, hatte aber gleich 2 Pylonen auf dem Gewissen. Henriks Aufmerksamkeit galt jetzt Ditmar Klauza, der ohne Strafpunkte vor Henrik lag, Klose schien zu dem Zeitpunkt komplett enteilt. Nun ging es in den zweiten Durchgang, in dem Klose vorlegen musste. Der gönnte sich aber gleich zwei Pylonen und war auch 2 Sekunden langsamer. Nun schien der Klassensieg scheinbar zwischen Henrik und Klauza auszumachen sein. Beide verschlechterten sich in den Zeiten, aber Henrik behielt mit 3 Zehntel Sekunden die Oberhand. Als letzter Starter kam nun noch Thiemann an die Reihe und der fuhr eine Fabelzeit, mit der keiner mehr gerechnet hatte und gewann wiederum mit 3 Zehntel Sekunden vor Henrik. Der war aber dennoch sehr zufrieden mit seinem Ergebnis des Wochenendes.



